AKTIONEN 2026

Tag der Vereine 2026 – Ein bunter Tag voller Begegnungen und strahlender Kinderaugen

 

Beim Tag der Vereine am Sonntag, den 19. Juli 2026, war die HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V. wieder mit einem Stand in der Pegnitzer Innenstadt vertreten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit unseres Vereins und das Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi zu informieren.

 

Ein besonderer Anziehungspunkt war in diesem Jahr unser Mitmachangebot für Kinder. Unter dem Motto „Tiere Afrikas“ verwandelten unsere engagierten Helferinnen und Helfer die kleinen Besucher mit viel Kreativität in Löwen, Zebras, Elefanten, Geparden und viele weitere Tiere der afrikanischen Savanne. Ergänzt wurde das Angebot durch funkelnde Glitzertattoos mit passenden Tiermotiven, die für viele strahlende Gesichter sorgten.

 

Neben Spiel und Spaß standen vor allem persönliche Gespräche im Mittelpunkt. Viele Interessierte informierten sich über das Engagement der HIP Hungerhilfe und erfuhren mehr über das Schulspeisungsprojekt in Burundi. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine tägliche warme Mahlzeit für den Schulbesuch und die Zukunftsperspektiven der Kinder ist.

 

Der Tag der Vereine bot erneut eine hervorragende Gelegenheit, mit Menschen aus Pegnitz und der Region ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt sichtbar zu machen.

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, die vielen anregenden Gespräche sowie die eingegangenen Spenden. Ein besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses gelungenen Tages beigetragen haben.

 

Gemeinsam gegen den Hunger – für eine bessere Zukunft!


Klassik trifft Nächstenliebe: Benefiz-Kammerkonzert begeistert Publikum in Pegnitz

 

Mit einem stimmungsvollen Benefiz-Kammerkonzert unter dem Motto „Klassik trifft Nächstenliebe“ erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher am Donnerstagabend in der Aula des Gymnasiums Pegnitz einen musikalischen Hochgenuss – und setzten gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität.

 

Das Trio Johanna Baumann (Violine), Jörg Bertl (Viola) und Dieter Bauer (Klavier) begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm, das von der Klassik bis in die Moderne reichte. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Mikhail Glinka, Philipp Scharwenka und Morten Lauridsen standen ebenso auf dem Programm wie die mitreißenden Tangoklänge von Astor Piazzolla. Die selten zu hörende Besetzung aus Violine, Viola und Klavier sorgte dabei für ein außergewöhnliches und facettenreiches Klangerlebnis, das mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.

 

Eine besondere Verbindung bestand auch zum Veranstaltungsort: Johanna Baumann und Jörg Bertl sind als Musiklehrkräfte am Gymnasium Pegnitz tätig, während Dieter Bauer als ehemaliger Lehrer der Schule für diesen besonderen Anlass an den Flügel in der Aula zurückkehrte.

 

Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen verbinden kann. Der Eintritt war frei, stattdessen baten die Veranstalter um Spenden zugunsten der HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V.. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich großzügig und unterstützten mit ihren Spenden das langjährige Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi. Mit den Einnahmen werden Schülerinnen und Schüler dort regelmäßig mit einer warmen Mahlzeit versorgt – eine wichtige Grundlage für Bildung und Zukunftsperspektiven.

 

Die HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V. bedankt sich herzlich bei den drei Musikerinnen und Musikern für ihr großartiges Engagement, beim Gymnasium Pegnitz für die Bereitstellung der Aula sowie bei allen Besucherinnen und Besuchern und Spenderinnen und Spendern, die diesen besonderen Abend möglich gemacht haben. Gemeinsam wurde eindrucksvoll bewiesen, dass Musik nicht nur bewegt, sondern auch helfen kann.


VORTRAG: „KI – DER ASSISTENT IM ALLTAG“

 

Mit einem sehr gelungenen Auftakt ist die Vortragsreihe der HIP Hungerhilfe Pegnitz in das Jahr 2026 gestartet. Zahlreiche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer kamen am 23. April in den Nebenraum der Aula des Gymnasiums Pegnitz, um mehr über das Thema Künstliche Intelligenz zu erfahren.

 

Referent des Abends war Martin Braun, Geschäftsführer und Mitgründer der NeuroForge GmbH & Co. KG. In seinem Vortrag „KI – Der Assistent im Alltag“ erklärte er anschaulich und verständlich, wie Systeme wie ChatGPT und ähnliche Anwendungen funktionieren und warum sie heute bereits so überzeugend Texte formulieren können. Anhand praxisnaher Beispiele zeigte er, wie Künstliche Intelligenz uns beim Lernen, Schreiben und Denken unterstützen kann – machte aber ebenso deutlich, wo die aktuellen Grenzen liegen und warum der Mensch auch künftig eine zentrale Rolle im Umgang mit KI spielt.

 

Der Vortrag war informativ, kurzweilig und bot viele spannende Einblicke in eine Technologie, die unseren Alltag zunehmend prägt. In der anschließenden Diskussion nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

 

Die HIP Hungerhilfe Pegnitz bedankt sich herzlich bei Martin Braun für seine Zeit, sein Engagement und den inspirierenden Abend.

 

Wie bei allen Veranstaltungen bot HIP vor Beginn des Vortrags sowie in der Pause Getränke und kleine Snacks an. Der Erlös kommt dem Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi zugute.

 


Freiwilligenseminar der Welthungerhilfe in Bonn (20.–22. März 2026)

 

Vom 20. bis 22. März 2026 fand in Bonn das diesjährige Freiwilligenseminar der Welthungerhilfe statt. Zu diesem Treffen kamen Aktions- und Unterstützergruppen aus ganz Deutschland zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der weltweiten Hungerbekämpfung zu informieren und Erfahrungen aus der eigenen ehrenamtlichen Arbeit auszutauschen. Auch die HIP Hungerhilfe Pegnitz war mit zwei Teilnehmenden vertreten.

 

Auftakt mit der Mitgliederversammlung des Förderkreises

 

Den Auftakt bildete am Freitag die Mitgliederversammlung des Förderkreises der Welthungerhilfe, dem alle Aktionsgruppen angehören. Der Vorsitzende berichtete dabei über die jüngste Mitgliederversammlung der Welthungerhilfe in Berlin. Besonders die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen sorgten für nachdenkliche Gespräche. Die zahlreichen Konflikte und Kriege weltweit erschweren vielerorts die humanitäre Arbeit erheblich.

 

Auch finanzielle Rahmenbedingungen wurden thematisiert: Kürzungen bei staatlichen Kofinanzierungen durch verschiedene Ministerien stellen viele Hilfsorganisationen vor zusätzliche Herausforderungen und erschweren langfristige Planungen.

 

Einblicke in die Projektarbeit im Nahen Osten und in Afghanistan

 

Der Samstag begann mit einem Bericht über die Arbeit der Welthungerhilfe im Nahen Osten, insbesondere in Syrien. Dort unterstützt die Organisation unter anderem lokale Bäckereien dabei, effizienter zu arbeiten. Ziel ist es, die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln – vor allem Brot – langfristig zu sichern und gleichzeitig lokale Strukturen zu stärken.

 

Ein weiterer Vortrag widmete sich der Arbeit in Afghanistan. Die Situation vor Ort ist für Hilfsorganisationen äußerst schwierig. Mitarbeitende der Welthungerhilfe haben nur sehr eingeschränkten Kontakt zur Bevölkerung und verbringen den Großteil ihrer Zeit in den Büros und Wohnhäusern der Organisation. Selbst der Weg zwischen Unterkunft und Arbeitsplatz erfolgt aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung eines Sicherheitsdienstes.

 

Besonders herausfordernd ist auch die Unterstützung von Frauen. Da die Taliban den Kontakt zwischen Männern und Frauen stark einschränken, versucht die Welthungerhilfe verstärkt mit weiblichen Mitarbeitenden zu arbeiten, um Frauen dennoch Hilfsangebote und Unterstützung zukommen zu lassen.

 

Künstliche Intelligenz in der Entwicklungszusammenarbeit

 

Am Nachmittag stand ein Thema im Mittelpunkt, das auch für die Entwicklungszusammenarbeit zunehmend an Bedeutung gewinnt: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Vorgestellt wurde, wie KI innerhalb der Welthungerhilfe genutzt werden kann, um beispielsweise den Einsatz von Mitarbeitenden besser zu planen und einen Überblick über ihre aktuellen Einsatzorte zu behalten.

 

Auch bei der Planung und dem effizienteren Einsatz von Ressourcen kann KI helfen. Darüber hinaus entwickelt die Organisation inzwischen eigene digitale Anwendungen, etwa spezielle Chatbots. Ein Beispiel dafür ist der Chatbot auf der Projektseite von „Marys Dorf“, der Besucherinnen und Besuchern Informationen über die Arbeit der Welthungerhilfe vermittelt.

 

Austausch und gemeinsames Rahmenprogramm

 

Neben den fachlichen Inhalten spielte auch der Austausch zwischen den verschiedenen Aktionsgruppen eine wichtige Rolle. Viele Gruppen berichteten von ihren Aktionen, Veranstaltungen und Ideen, mit denen sie vor Ort Spenden sammeln und über die Arbeit der Welthungerhilfe informieren.

 

Abgerundet wurde das Seminar durch ein gemeinsames Rahmenprogramm, unter anderem mit einem Besuch im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Das Museum an der Bonner Museumsmeile zeigt die deutsche Zeitgeschichte seit 1945 und gehört zu den meistbesuchten Museen des Landes.

 

Das Freiwilligenseminar bot damit nicht nur viele spannende Einblicke in die weltweite Projektarbeit der Welthungerhilfe, sondern auch wertvolle Impulse für die ehrenamtliche Arbeit der Aktionsgruppen – und stärkte zugleich das Netzwerk engagierter Unterstützerinnen und Unterstützer in ganz Deutschland.