HIP beim Pegnitzer Weihnachtsmarkt 2025
Am 6. und 7. Dezember 2025 war HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V. mit einem eigenen Stand auf dem Pegnitzer Weihnachtsmarkt rund um die evangelische Kirche St. Bartholomäus vertreten. An beiden Tagen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den festlich geschmückten Markt zu genießen und gleichzeitig einen Beitrag für den guten Zweck zu leisten.
Großen Zuspruch fanden die neuen HIP-Weihnachtskarten, darunter das liebevoll gestaltete Weihnachtseichhörnchen sowie das stimmungsvolle Motiv des Pegnitzer Rathauses in Abendstimmung. Ergänzt wurde das Angebot durch beliebte Kartenmotive aus den vergangenen Jahren, die als kleines Comeback erneut erhältlich waren.
Darüber hinaus bot der Stand handgefertigten Draht-Modeschmuck, der mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Ein besonderer Anziehungspunkt für Groß und Klein war auch die beliebte HIP-Tombola mit attraktiven Preisen – darunter Freizeitpark-Tickets, Thermengutscheine, ein Gyrocopter-Rundflug sowie zahlreiche Gutscheine regionaler Geschäfte.
Mit jedem Kauf, jedem Los und jeder Unterstützung wurde das Schulspeisungsprojekt in Burundi gefördert, das Kindern dort täglich eine warme Mahlzeit in der Schule ermöglicht. Der Weihnachtsmarkt bot so nicht nur vorweihnachtliche Stimmung, sondern auch die Möglichkeit, Solidarität konkret werden zu lassen.
HIP bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Unterstützenden sowie Helferinnen und Helfern, die zu einem gelungenen und stimmungsvollen Wochenende beigetragen haben.
Weihnachtskartenaktion 2025 – Schreiben, schenken und helfen
In einer Zeit, in der digitale Nachrichten den Alltag bestimmen, hat die Weihnachtskartenaktion von HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V. bewusst ein Zeichen für das Persönliche gesetzt. Handgeschriebene Weihnachts- und Neujahrsgrüße standen im Mittelpunkt – verbunden mit der Möglichkeit, gleichzeitig Gutes zu tun.
Mit dem Kauf der HIP-Weihnachtskarten 2025 unterstützten viele Menschen das Schulspeisungsprojekt in Burundi, das Kindern dort täglich eine warme Mahlzeit ermöglicht. Ein kleines Stück Papier wurde so zu einem wertvollen Beitrag für Bildung, Gesundheit und Zukunftschancen.
Besonders erfreulich war die große Resonanz auf die zwei Motive, die in diesem Jahr angeboten wurden:
Die Karten waren ab Ende November an mehreren Verkaufsstellen in Pegnitz erhältlich und fanden großen Zuspruch. Ergänzt wurde die Aktion durch eine Versteigerung des Original-Aquarells von Eva Thiele, deren Erlös ebenfalls vollständig dem Schulspeisungsprojekt in Burundi zugutekam.
Die Weihnachtskartenaktion 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass persönliches Schreiben auch heute noch Menschen verbindet – über Kontinente hinweg. Unser herzlicher Dank gilt allen Künstlerinnen, Verkaufsstellen und Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Aktion möglich gemacht haben.
Gemeinsam wurde geschrieben, verschenkt und geholfen – ein starkes Zeichen der Solidarität zur Weihnachtszeit
Solibrotaktion 2025 – Gemeinsam. Hunger beenden.
Vom 11. bis 25. Oktober 2025 beteiligte sich HIP – Hungerhilfe in Pegnitz e.V. erneut an der bundesweiten Solibrotaktion rund um die Woche der Welthungerhilfe. In dieser Zeit konnten Kundinnen und Kunden in Pegnitz mit einem einfachen Zeichen der Solidarität einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Hunger leisten.
In den teilnehmenden Bäckereien und Cafés wurde beim Kauf eines Solibrotes um eine Spende von 50 Cent gebeten. Viele Menschen folgten diesem Aufruf – und zeigten damit, wie viel Wirkung kleine Beträge entfalten können, wenn sie gemeinsam getragen werden.
Der Erlös der Aktion kommt dem Schulspeisungsprogramm in Burundi zugute, das HIP bereits seit über 15 Jahren unterstützt. Für die Kinder vor Ort bedeutet eine tägliche Mahlzeit in der Schule nicht nur Schutz vor Hunger, sondern auch bessere Chancen auf Bildung, Gesundheit und eine selbstbestimmte Zukunft.
Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Betrieben, die die Solibrotaktion auch in diesem Jahr möglich gemacht haben:
Bäckerei Schorner, Bäckerei Rippl, Buchauer Holzofenbäckerei und Kaffemeister.
Ebenso danken wir allen Kundinnen und Kunden, die mit ihrer Spende Solidarität gezeigt haben.
Die Solibrotaktion 2025 stand unter dem Motto der Welthungerhilfe „Gemeinsam. Hunger beenden.“ Sie hat eindrucksvoll gezeigt, dass Engagement vor Ort und weltweite Hilfe zusammengehören – und dass jede und jeder Einzelne etwas bewirken kann.
Jazzfrühschoppen 2025 musste leider entfallen
Ersatzaktion „hilf-a-weng“ wurde erneut gestartet
Schweren Herzens mussten wir den für Sonntag, den 3. August 2025 geplanten Jazzfrühschoppen im Wiesweiherpark absagen. Die Wetterprognosen waren zu unsicher, und das finanzielle Risiko – unter anderem durch Kosten für Band, Technik, Gebühren und nicht verwertbares Essen – letztlich zu hoch.
Wir wussten, wie sehr sich viele auf diesen Tag gefreut hatten: auf Musik, Begegnungen und die gemeinsame Unterstützung unseres Schulspeisungsprojekts in Burundi. Umso dankbarer waren wir allen, die sich bereits als Helferinnen oder Kuchenbäckerinnen angeboten hatten. Dieses Engagement bedeutete uns sehr viel.
„hilf-a-weng“ – unser Spendenaufruf
Bereits während der Corona-Zeit war ein Jazzfrühschoppen ausgefallen. Damals war spontan der Aufruf „hilf-a-weng“ entstanden – ein humorvoller, aber wirkungsvoller Spendenappell, den wir 2025 erneut aufgegriffen hatten.
Denn auch wenn der Frühschoppen nicht stattfinden konnte, blieb unser Ziel unverändert: Kindern in Burundi durch eine tägliche Schulmahlzeit Hoffnung und Zukunft zu schenken.
Viele Unterstützerinnen und Unterstützer folgten unserem Aufruf und halfen mit ihrer Spende, den entfallenen Erlös zumindest teilweise auszugleichen.
Wir bedanken uns von Herzen für das große Verständnis, die Treue und den Einsatz aller Beteiligten. Trotz der Absage blickten wir zuversichtlich nach vorne und freuten uns bereits auf den nächsten Jazzfrühschoppen – hoffentlich wieder mit Musik, Sonnenschein und vielen Begegnungen.
Tag der Vereine in Pegnitz – ein gelungener Tag voller Begegnungen und Engagement
Am Sonntag, den 20. Juli 2025, war die HIP Hungerhilfe in Pegnitz e.V. wieder beim Tag der Vereine in der Innenstadt von Pegnitz vertreten – und konnte sich bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung über zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher freuen.
Unser diesjähriger Stand stand ganz im Zeichen der afrikanischen Tierwelt. Besonders beliebt war unser Kinderschminken, bei dem unsere engagierten Helferinnen und Helfer viele Kinder in bunte Löwen, Zebras, Elefanten und andere Tiere verwandelten. Die fantasievollen Motive sorgten für viele fröhliche Gesichter – und machten unseren Stand zu einem echten Anziehungspunkt für Familien.
Neben dem kreativen Teil lag uns vor allem die Information über unser Herzensprojekt am Herzen: das Schulspeisungsprojekt in Burundi
Wir nutzten die Gelegenheit, um über die Herausforderungen vieler Kinder in Burundi zu berichten – und wie wichtig eine tägliche, ausgewogene Schulmahlzeit für deren Gesundheit, Konzentration und Bildungschancen ist. Zahlreiche Gäste informierten sich über unsere Arbeit und zeigten großes Interesse an unseren Zielen und Projekten.
Wir freuen uns sehr über das positive Feedback, die vielen Gespräche und die große Unterstützung. Jede Spende, jedes Gespräch, jede kleine Geste macht einen Unterschied – und gemeinsam können wir viel bewegen.
Herzlichen Dank!
Ein besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dem Kinderschmink-Team sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Interesse und ihrer Offenheit diesen Tag für uns so besonders gemacht haben.
Gemeinsam gegen den Hunger – für eine bessere Zukunft!
Vortrag von Prof. Dr. Ouma: Afrikanische Ökonomien im Wandel –
Warum es auf den Blick ankommt!
Am Montag, den 26. Mai 2025, fand in der Aula des Gymnasiums Pegnitz ein ebenso informativer wie kurzweiliger Vortrag von Prof. Dr. Ouma statt. Unter dem Titel „Afrikanische Ökonomien im Wandel – Warum es auf den Blick ankommt!“ gab der renommierte Wirtschaftsgeograph spannende Einblicke in die wirtschaftliche Vielfalt afrikanischer Staaten und zeigte auf, wie sehr unser Blick auf den Kontinent das Verständnis von Entwicklung beeinflusst.
Prof. Dr. Ouma, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie an der Universität Bayreuth, verstand es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und aktuelle wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Fragen in einen größeren globalen Kontext einzuordnen. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher erlebten einen facettenreichen Abend mit eindrucksvollen Analysen und Denkanstößen – von der Betrachtung historischer Entwicklungen über das kritische Hinterfragen des „Africa Rising“-Narrativs bis hin zu wirtschaftlichen Perspektiven „von unten“.
Besonders erfreulich war der große Zuspruch: Der Vortrag war sehr gut besucht, was das starke Interesse an globalen Entwicklungsthemen in unserer Region widerspiegelt.
Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Dr. Ouma für seinen engagierten und inspirierenden Beitrag sowie allen, die mit ihrer Spende das Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi unterstützt haben. Die Veranstaltung wurde von der HIP Hungerhilfe in Pegnitz e.V. organisiert – wir danken allen Beteiligten für ihr Mitwirken!
Freiwilligen-Seminar der Welthungerhilfe in Bonn 28.03.-30.03.2025
Zum diesjährigen Seminar reisten 16 Vertreter/-innen aus acht Aktionsgruppen (Ludwigsburg, Lohr, Bekond, Bremerhaven, Oberhausen, Nordenham, Nürtingen und Pegnitz) nach Bonn.
Am Freitagabend konnte der Vorstand des Förderkreises der Welthungerhilfe entlastet und schließlich auch neu besetzt werden. Damit ist die Teilnahme und Mitbestimmung unserer Aktionsgruppen bei der jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin gesichert.
Info: Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
„Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien für die Tätigkeit der Welthungerhilfe. Sie wählt das Präsidium, beschließt den Wirtschaftsplan und genehmigt den Jahresabschluss auf der Grundlage des Wirtschaftsprüfungsberichts. Mitglieder des Deutschen Welthungerhilfe e. V. sind unter anderem der Präsident des Deutschen Bundestags, die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen sowie Kirchen, Verbände und Vereinigungen. Sie senden Bevollmächtigte in die einmal jährlich einberufene Mitgliederversammlung.“ (Website der WHH)
Am Samstagmorgen referierte Johannes Aumann über die Jugendstrategie der Welthungerhilfe. Zentral sei, die Jugendlichen dort aufzusuchen, wo sie sich bevorzugt aufhalten. Hilfreich hierfür sind z.B. Festivals, Social Media, Hilfe bei thematischen Präsentationen/Referaten, “WHH-Influencer“ (Menschen vertrauen Menschen), Events allgemein, Apps (z.B. als Edutainment über die Arbeit der WHH, realistische Eindrücke). Bei der WHH existiert eine Stelle für Schulkoordination; Schulprojekte werden entwickelt. Für Schulen/Bildungseinrichtungen und alle Interessierten können schon länger in großem Umfang Materialien abgerufen werden (https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/publikation). Wichtig ist natürlich auch, dass Jugendliche in den jeweiligen Ländern aktiv in die Projekte einbezogen werden.
Die WHH bemüht sich vermehrt um Evidenzbasierung. Was hilft? Weshalb hilft es? Was funktioniert nicht? Im Vergleich zu vielen anderen NGOs liegt bei der WHH eine große Datenbasis vor, die auch genutzt wird, um die Arbeit so effektiv wie möglich zu gestalten.
Zur Entwicklung der Spenden: 25% weniger „Niedrigspenden“, die Gesamtspendensumme bleibt aber in etwa gleich. Dies ist eine allgemeine Entwicklung, die nicht nur die Welthungerhilfe betrifft.
Am Samstagvormittag folgte der Beitrag von Luis Ruland (zuständig für „Engagement“ im Bereich Marketing und Kommunikation) über Projekte in Kenia/Region Kitui. Dort waren Projekte zum Bau von Regenwasserleitungen und Demo-Farmen für nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich. Eines davon stellte Luis ausführlich vor.
Außerdem unterstützt die Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung „Tränchen trocknen“ mit einer Finanzierung die Renovierung einer Schule im Dorf Kinakoni. Dort können 250 Schüler in neun Klassenräumen in allen Fächern unterrichtet werden können. Luis befremdete allerdings die Allgegenwart von Sixt-Werbung/Logos überall in der Schule.
Thema war noch die Arbeit von „Alliance 2015“. Alliance2015 ist ein Netzwerk aus sieben nichtkirchlichen Hilfswerken aus Europa. Ziel ist es, gemeinsam Hunger und Armut zu besiegen. Die Welthungerhilfe war von Anfang an dabei, als das Bündnis sich im Jahr 2000 zusammenschloss. Alliance2015 wurde ursprünglich gegründet, um einen gemeinsamen Beitrag zum Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele zu leisten. Heute arbeiten die Mitglieder im Einklang mit den aktuellen Zielen für nachhaltige Entwicklung daran, die Effektivität ihrer Hilfe zu erhöhen, wirksame Notfallvorsorge und zu leisten und positiv auf die Entwicklungspolitik in Europa einzuwirken.
Jesco Weickert (Nothilfekoordinator der WHH/Projektleiter und „Springer“ für akute Einsätze seit 2014; s.a. https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-rheinland-pfalz/nothilfekoordinator-fuer-die-welthungerhilfe-jesco-weickert/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyMjQxODY) informierte am Nachmittag über einen aktuellen Einsatz in Poltava, einer ukrainischen Großstadt. Dort ging es um verschiedene Formen der Nothilfe für die Bevölkerung. U.a. wurden Hilfsgelder ausgezahlt und unterschiedliche Hilfen koordiniert. Die Auszahlung von Hilfsgeldern wurde der WHH auch deshalb übertragen, weil so die bestimmungsmäße Verwendung der Gelder garantiert war.
Jesco verdeutlichte ferner die umfangreiche Zusammenarbeit mit Organisationen vor Ort und die auftretenden Schwierigkeiten bei der gerechten Zuteilung von Hilfsmaßnahmen.
geschrieben von Dieter Bauer
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